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FAQ - TerminalServerErweiterung zum RemoteScannen unter Baly

Allgemeines

Das BalyTSAddIn ermöglicht das Scannen von Dokumenten vom Clientrechner wenn BALY innerhalb einer TerminalServerInstanz läuft. Es wird kein zusätzlicher Port verwendet, alle Daten werden über den TerminalServerPort unter einem eigenen Channel transferiert.
Weiterhin ermöglicht das Tool auch den Export von zu generierenden Dateien z.B. Excel usw. vom Terminalserver zum Clientrechner. Dazu wird eine weitere DLL im Baly Programmverzeichnis auf dem Terminalserver benötigt. Eine ExportToExcelTS.DLL über Terminalservergrenzen hinweg ist in Arbeit.

Zur besseren Übersicht sind die Abbildungen von Fenstern im Terminalserver im klassischem Windows Stil gehalten, Abbildungen von Fenstern  auf dem Clientrechner im XP-Stil.

Voraussetzungen

  • Ein Scanner mit TWAIN-Interface und dazugehörender Treibersoftware muss ordnungsgemäß am Clientrechner installiert sein.
  • Das BalyTSAddIn.Dll muss installiert sein.
  • Das BalyTSAddIn.Dll muss als Windows Terminal Server PlugIn registriert sein.
    [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Terminal Server Client\Default\AddIns\BalyTSAddIn]
    "Name"="C:\WINDOWS\system32\BalyTSAddIn.dll"
    Zur Installation sollte diese DLL vorzugsweise im Winows-System32 Verzeichnis stehen.
  • Der Client-Computer muss unter Windows XP oder Windows 2000 (SP4) laufen.
  • Der Terminalserver muss ein Windows 2003 Terminal Server sein.
  • Für bis zu 2 Verbindungen reicht auch eine Remote Desktop Verbindung von Windows 2000 Workstation, Windows 2003 Server oder Windows XP Prof.

Wirkungsweise

Das Scannen unterscheidet sich in keiner Weise vom Scannen an einem lokal installierten Baly-Client. Lediglich ein Fenster zum Transfer der Bilddaten wird zusätzlich eingeblendet. Im Moment wird ausschließlich das Scannen in die Kunden-Dokumentenmappe ermöglicht.

Installation auf dem Terminalserver

Es ist keine Installation auf dem Terminalserver notwendig, eine Installation von BALY ist ausreichend. Das Remote-Scannen wird ab BALY Version 1.0.1.5703 unterstützt (z. Zt. noch nicht veröffentlicht)

Installation auf dem Clientrechner

  • BalyTSAddIn.Dll und SKY32V3C.DLL muss ins Windows System32 Verzeichnis kopiert werden
  • Das BalyTSAddIn.Dll muss als Windows Terminal Server PlugIn registriert sein
    [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Terminal Server Client\Default\AddIns\BalyTSAddIn] "Name"="C:\WINDOWS\system32\BalyTSAddIn.dll"

Test der Installation

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pic1  Der Test kann in einer beliebigen Kundenmappe auf der Registerseite „Dokumente Kunde“ erfolgen. Zunächst den Button „Scannen/Einlesen“ klicken, anschließend im neuen Posteingangsfenster „Quelle wählen“ klicken.
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Kommt diese Meldung, wurde das PlugIn nicht ordnungsgemäß installiert bzw. Sicherheitsrichtlinien verhindern das Ausführen des PlugIns!


Funktioniert die Installation, erscheint auf dem Clientrechner der Twain-Auswahldialog (ausserhalb der Terminalsitzung)
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Beim Klick auf Scannen kann kein Fehler generiert werden!

Kann eine Verbindung zum Clientrechner hergestellt werden erscheint folgendes Fenster innerhalb der Terminalserverinstanz.
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Dieses Fenster bleibt für maximal 10 Minuten aktiv und nimmt die gescannten Daten entgegen. Wird es mit „Abbrechen“ geschlossen ist BALY nicht mehr in der Lage, den Scann entgegenzunehmen.
Ein zügiges Abarbeiten wird dringend angeraten, da insbesondere nach Abschluss des JPEG Konvertierungsdialoges schwere Fehler auftreten können falls der Server die Daten nicht mehr entgegennehmen kann.

Funktioniert das Einlesen, wird der TWAIN Dialog des jeweiligen Scannerherstellers angezeigt.
Hier als Beispiel:

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Das Aussehen und die Funktionsweise der TWAIN-Dialog weicht zwischen den Herstellern stark ab, zur genauen Funktionsweise beachten Sie die jeweiligen Hinweise des Herstellers

Prinzipiell ist ein Scannen in Echtfarben (16,7 Millionen) zu empfehlen, da das resultierende JPEG nicht größer als ein Graustufen JPEG ausfällt.

Dies muss am TWAIN-Dialog des jeweiligen Scannerherstellers ausgewählt werden.


Eine Auflösung von 150dpi bis 300dpi erscheint sinnvoll, 200dpi werden empfohlen.

Dies muss am TWAIN-Dialog des jeweiligen Scannerherstellers ausgewählt werden.


Im anschließend erscheinenden JPEG Dialog muss die optimale Kompressionseinstellung ausgewählt werden. 70% - 90% werden empfohlen (siehe Markierung), entscheidend sollte aber immer die bestmögliche visuelle Lesbarkeit der Seite bei kleinstmöglicher Streamgröße sein. Zusätzlich kann des gescannte Dokument hier auch noch gedreht werden.
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Bemerkungen

Der Scann muss nach spätestens 10 Minuten vorliegen!

Das Twain-Fenster auf dem Clientrechner kann nicht modal zum Terminalfenster geöffnet werden, u.U. kann das Scannfenster unter das Terminalfenster liegen. Ein Minimieren des Terminalfensters oder drücken von <ALT> <TAB> sollte das Twain-Dialog wieder in den Vordergrund bringen.

Anzuraten ist die Installation zunächst auf einer überschaubaren Menge von Clients, da intensives Testen innerhalb einer Terminal-Server-Umgebung nur bedingt durchführbar war.
Eine Gefährdung des Datenbestandes kann aber ausgeschlossen werden.

Updates

Updates können nicht maschinell installiert werden, da auf dem Terminalserver keinerlei BALY-Installation vorliegt. Innerhalb des Terminalservers ist das Update auch nicht möglich, da die DLL bereits geladen ist. Zum anderen könnten Hauptbenutzerrechte bzw. Administratorrechte nötig sein, um Dateien im Win32 Verzeichnis zu ersetzen.
Zum Update auf evtl. neuere Versionen muss die BalyTSAddIn.Dll auf dem Clientrechner ersetzt werden, dies ist nur möglich wenn keine Terminalsitzung aktiv ist.

Datenmengen und Datenbank

Die gescannten Dokumente werden bis zum nächsten Auslagern in der jeweiligen Datenbank gehalten und auch dort jedes mal mit gesichert. Nach einem Auslagern der Dokumente verbleiben in der Datenbank nur noch geschätzte 90 Bytes je gescanntes Dokument, für den Endanwender ergibt sich keinerlei Unterschied zwischen Dokumenten innerhalb und außerhalb der Datenbank.

Datensicherheit und Netzwerkbelastung

Der Transfer der Daten läuft ausschließlich über den Port des Terminalservers. Ist dieser ausreichend geschützt, sind auch die Scanndaten geschützt.
Standard: Port 3389 ( http://support.microsoft.com/kb/187623 )

Die Netzwerklast ist beim Übertragen der Scanns erhöht, ein Balancing System wird angeraten. Letztendlich bleibt es dem Anwender überlassen, in welcher Auflösung und mit welcher Kompressionsstufe die Dokumente transferiert und hinterlegt werden.

Bei der erweiterten Funktionalität zum Dateitransfer ist ausschließlich BALY in der Lage Daten als Datei zum Client zu schicken oder zu holen. Der Nutzer hat nur die Möglichkeit Daten, die er auch in Baly sehen kann in eine lokale Datei zu exportieren (Tabelle Exportiere in Excel-Datei). Das dies bislang über Fileserver praktiziert wurde ist das Sicherheitsrisiko identisch einzuschätzen.

Eine Implementierung von Datentransfer zu anderen Workstations als der aufrufenden Workstation sowie Datenaustausch zu anderen auf dem Terminalserver laufenden Baly Instanzen wurde unterbunden.

  copyright 2003-2026 BALY GmbH
2007-04-17 13:36:23 (MEZ)  Impressum
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